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20.-23. SEPTEMBER PRESSEMITTEILUNG
Reeperbahn Festival Socials
 
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Liebe Medienvertreterinnen und -vertreter, liebe Kolleginnen und Kollegen,
sicherlich brauchen wir gerade Euch nichts mehr über die Wichtigkeit von qualitativ hochwertigem Kulturjournalismus unter widrigen Umständen zu erzählen. Das Reeperbahn Festival möchte mit seinem neuen International Music Journalism Award (IMJA) all diejenigen Kolleginnen und Kollegen unter Euch würdigen und unterstützen, die die Auseinandersetzung mit Musik und Musikwirtschaft allen Widrigkeiten zum Trotz mit großer Leidenschaft betreiben und die Beurteilung kulturellen Schaffens eben nicht Algorithmen und Klickraten überlassen. Aus über 150 eingereichten internationalen Artikeln, Radioshows, Podcasts, TV-Shows und Weblinks hat die Jury des International Music Journalism Awards nun die Gewinner ermittelt.
Dies ist Euer Preis, liebe Kolleginnen und Kollegen -  denn alle eingereichten Beiträge sind lesens-, sehens-, und hörenswerte Betrachtungen zur aktuellen Landschaft der populären Musik.
Frehn Hawel

Hamburg, 04. September 2017
Um sich die hohe Komplexität und immense Vielschichtigkeit der aktuellen internationalen Musiklandschaft vor Augen zu führen, reicht ein Blick auf das Programm des Reeperbahn Festivals mit seinen mehr als 500 Konzerten und über 400 Künstlern. Nicht wenige fühlen sich von der schieren Menge überfordert und sind dankbar, wenn sie von Vertrauenspersonen Hinweise bekommen, welche Bands und Künstler es nicht zu verpassen gilt. Verglichen mit dem kompletten Angebot der heutigen Musiklandschaft ist das Reeperbahn Festival Line-Up sogar noch überschaubar.
Wie gelingt es also popkulturell interessierten jungen Menschen heute, sich abseits von Algorithmen über neue Bands und Künstler zu informieren? Woran können sich sowohl musikbegeisterte Hörer, Konzertgänger, Plattenkäufer als auch junge Künstler orientieren? Wer spürt die regionalen und internationalen Trends auf, erkennt soziokulturelle Hintergründe und Strömungen und übersetzt diese für seine Leserinnen und Leser, Zuschauerinnen und Zuschauer, Hörerinnen und Hörer so, dass ihr Interesse geweckt wird und sich nicht im Grundrauschen der Datenströme verliert?

Die Antwort liegt auf der Hand: Guter und fundierter Musikjournalismus, der sich kritisch mit Musik, Musikwirtschaft, aber auch den Inhalten und Hintergründen junger Bands und Künstler auseinandersetzt und damit oftmals nicht weniger als die Stimme der jeweiligen Generation ausfindig und hörbar macht.

Leider gerät diese unbestreitbare wie unverzichtbare Qualität in Zeiten hohen wirtschaftlichen Drucks und einer Medienlandschaft im dramatischen Wandel zunehmend ins Hintertreffen, was die angemessene Honorierung dieser Arbeit betrifft. Dadurch wird es für nachwachsende journalistische Talente zunehmend weniger interessant, sich in diesem Berufsfeld zu versuchen. Dabei ist die kritische Beurteilung künstlerischer Beiträge in der aktuellen Musiklandschaft so wichtig wie nie zuvor!

Grund genug also für das Reeperbahn Festival, mit dem in 2017 erstmals vergebenen International Music Journalism Award (IMJA) all die Kolleginnen und Kollegen zu würdigen, die sich entgegen aller Widrigkeiten weiterhin mit Leidenschaft und wachem Geist mit populärer Musik auseinandersetzen.
 
Nach Beendigung der Einsendefrist tagte Anfang Juli eine unabhängige Jury von Fachleuten aus Medien, Kultur und Musikwirtschaft bestehend aus: Dani Fromm (laut.de), Wolf Kampmann (Autor/Musikjournalist), Melissa Perales (Music Pool Berlin, Torstraßen Festival) Frank Spilker (Die Sterne, VUT), Christian Tjaben (Reeperbahn Festival, ByteFM), Birte Wiemann (Cargo Records), um die über 150 eingereichten grandiosen Artikel, Radioshows, Podcasts, TV-Shows und Weblinks, zu bewerten. Aus der langen Liste der Einreichungen erstellte die Jury zunächst eine sog. Shortlist wirklich lesens- und hörenswerter Betrachtungen zur Welt der populären Musik, aus der wir heute die Gewinnerinnen und Gewinner in den ersten 5 Kategorien bekannt geben dürfen!

Beste musikjournalistische Arbeit des Jahres
International: Hayden Coplen für „How Los Angeles Got Ist Jazz Mojo Back“ (Gear Patrol Magazine, Issue Four, Juni 2017, US)
Deutschsprachig: Hans Nieswandt für „Von Disco zu Disco“ (Rolling Stone Germany, Issue 11/16, November 2016, DE)

Beste/r Musikjournalist/in des Jahres
International: Alexis Petridis
Deutschsprachig: Linus Volkmann

Beste musikjournalistische Arbeit U 30 (deutschsprachig, dotiert mit insgesamt € 3.500,-)
Isabelle Klein für „Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann (detektor.fm, Dezember 2016, DE) (with André Beyer)
Jan Kawelke für "Raps große Depression - My own worst enemy" (Juice, Issue 179, März/April 2017, DE)
Felix Unger für „Now We Can Listen To Anything – Wie sich die Musikszene in Tunis selbst entdeckt.“ (Spam! Musikmagazin, Issue No.2, Februar 2017, DE)

Bester Business-Musikjournalist des Jahres
Die Abstimmung in dieser Kategorie beginnt in Kürze. Der/die Gewinner/in wird im Laufe des Reeperbahn Festivals bekannt gegeben.

Da die größte Würdigung dieser Arbeiten ist, dass sie gelesen/gehört/gesehen werden, haben wir auf eine zeremonielle Preisverleihung mit geladenen Gästen verzichtet und die prämierten Arbeiten für alle Besucher des Reeperbahn Festivals verfügbar gemacht. Die Ehrung der Preisträger/innen in den Kategorien Bester/Musikjournalist/in und Beste/r Business-Musikjournalist/in erfolgt im Rahmen der Reeperbahn Festival Konferenz, bei der die Preisträger/innen zudem an Vortrags- oder Diskussionsveranstaltungen zum Thema Musik und Medien teilnehmen.

 
 
The Reeperbahn Festival is organised by Reeperbahn Festival GbR
and Inferno Events GmbH & Co. KG.
Neuer Pferdemarkt 1, 20359 Hamburg
www.reeperbahnfestival.com

PhG Reeperbahn Festival GbR: Inferno Events GmbH & Co. KG und Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH;
Gf: Alexander Schulz / U-I-Nr.: DE247756458

PhG Inferno Events GmbH & Co. KG: Inferno Events Verwaltungs GmbH;
Gf: Alexander Schulz, Detlef Schwarte / U-I-Nr.: DE 210469759
Bild: Lidija Delovska
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