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19.-22. SEPTEMBER PRESSEMITTEILUNG
Reeperbahn Festival Socials
 
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Liebe Medienvertreterinnen und -vertreter, liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch wenn der Fokus des Reeperbahn Festivals vier Tage lang hauptsächlich auf den Zukunftsfragen der Musik und Musikwirtschaft liegt, sind es die Beiträge des Kunstprogramms, die für anspruchsvolle wie unterhaltsame Abwechslung für alle Besucher sorgen und zudem häufig aktuelle gesellschaftspolitische Themen aufgreifen. Auch das diesjährige Reeperbahn Festival Kunstprogramm setzt diese Standards fort.
Frehn Hawel  

Hamburg, 17. Juli 2018
Eins ist klar: Kein Reeperbahn Festival wäre komplett ohne sein Kunstprogramm. Ob Ausstellungen, Installationen, performative Elemente oder Galerie-Führungen, ob soziokulturelle Denkanstöße oder anspruchsvolle Unterhaltung – auch in 2018 sind die Kunstbeiträge allesamt sehens- und erlebenswert. Und natürlich geht es auch im Kunstprogramm nicht ohne mindestens eine Premiere: Erstmals ist in diesem Jahr das „Field of Arts“ mit elf Programmpunkten im Festival Village auf dem Heiligengeistfeld zu finden. Doch auch liebgewonnene Traditionen werden selbstverständlich fortgesetzt.  

Unverzichtbarer Bestandteil des Reeperbahn Festival Kunstangebotes ist neben der großflächigen Flatstock Europe Posterausstellung internationaler Siebdruck-Künstler auf dem Spielbudenplatz längst auch das Gallery Hopping durch die Galerien der Neustadt, bei der die Besucher unter Führung der jungen Freunde der Kunsthalle kundige Orientierung durch dieses Labyrinth aus Kreativität, Diversität und Qualität erhalten und so zu echten Kennern der Hamburger Kunstszene werden. Start und Ziel dieser Führungen ist das Festival Village, auf dem sich auch die Ausstellung „It Started In Hamburg“ von Klaus Voormann (DE) befindet, die das Reeperbahn Festival in Kooperation mit hi-life Uriz von Oertzen realisiert. Die Werkschau des Musikers, Grafikdesigners, Buchautoren, Filmschauspielers und Schöpfers des „Revolver“-Covers der Beatles lässt die Besucher mit grafischen Arbeiten, Skizzen, Objekten und Großprojektionen sowie ikonischen Illustrationen aus der Beatles-Ära tief in das facettenreiche Schaffen des in München lebenden Künstlers eintauchen und nimmt Bezug auf die Stadt, in der nicht nur für ihn alles begann.
Im Festival Village erwartet die Besucher außerdem das „Field of Arts“ mit folgenden Höhepunkten: Das Künstlerprojekt Animationseries 2000 (DE) hat mit dem Budny & Rossman Funpark in einem Container voller selbstgebauter, bunter Automaten sowie natürlich auch neuen Cartoons eine ganze Erlebniswelt mit den Hauptcharakteren ihrer gleichnamigen Cartoonserie geschaffen, die inzwischen fester Bestandteil des Reeperbahn Festivals geworden ist.
Björn Holzweg (DE) setzt mit seiner „Lost Track“ Roller Coaster Installation auf die Auseinandersetzung mit urbanen und natürlichen Orten als Teil unserer komplexen menschlichen Gesellschaft. Diese Umgebung ist gleichzeitig auch Kulisse für die Aufführung „Untergraben" der Performancekünstlerin Anne Pretzsch (DE) vom Hamburger Kollektiv Glitch AG, dessen Hauptaugenmerk auf der Schnittstelle von Diskurs und Wahrnehmung liegt. Im bewussten Spiel mit der Verschiebung der Grenzen zwischen Bühne, öffentlichem Raum, Realität und Fiktion entsteht für die Besucher des Reeperbahn Festivals ein spannendes Zwischenuniversum perspektivischer Aufhebung aus eigener und fremder Betrachtung.
Weniger fiktional, aber dafür umso aktueller und eindringlicher sind die Installation und die Performances des in Berlin lebenden Künstlers Isaiah Lopaz (US/DE) (Foto), der den Rassismus in unserer Gesellschaft sicht- und fühlbar macht und der in Kooperation mit dem Kunstverein Hamburg zu Gast beim Reeperbahn Festival sein wird. Seine auf dem „Field of Arts“ gezeigte Installation „Say what you mean & mean what you say“ macht mit der Projektion von Aussagen und Fragen, mit denen Lopaz aufgrund seiner Hautfarbe konfrontiert ist, auf teils unbewusst übernommene Alltagsrassismen aufmerksam. Mit der ebenfalls im „Field of Arts“ beheimateten Performance „A History of Remembering“ bringt Lopaz den Besuchern im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens Geschichten und Traditionen subsaharischen Ursprungs näher. Alle zubereiteten Speisen werden mit historischen Episoden verknüpft und bilden so eine alle Sinne umfassende, nachhaltige Erfahrung.
Farbenfroh und raumgreifend sind die Installationen des Künstlerduos Quintessenz (DE) bestehend  aus Thomas Granseuer und Tomislav Topic. Auf dem Reeperbahn Festival „Field of Arts“ zeigen die beiden mit „Vanilla Sky“ ein Werk aus ihrer Serie, die mit Geweben, Farben und Formen spielt. Unterschiedliche Perspektiven, Lichteinfälle und Schatten ergeben für die Besucher ein immer wieder neu zu entdeckendes Zusammenspiel von Raum, Farbe und Form, in dem kein Moment dem anderen gleicht.

Außerdem bestätigt: Anton Corbijn: The Living and the Dead - Ausstellung im Bucerius Kunstforum (NL), Palms & Circumstances, by NBHAP (DE), Exklusive Touren durchs Erotic Art Museum: Wolfgang „Bubi" Heilemann Ausstellung (DE), Artisttalk mit Gallerytalk (DE) sowie auf dem „Field of Arts“: Tape That - Tape Art Container (DE), Kasia Kandel - „A very limited Edition" (DE), Ada Grüter & Janne Plutat - „Die Stammesgesellschaft" (DE), Digitaler Beichtstuhl (DE), Shared Studio (DE). 

Zu Eurer Information: International Music Journalism Award 2018 – Shortlists veröffentlicht!

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die unserem Aufruf gefolgt sind und musikjournalistische Arbeiten eingereicht sowie Musikjournalisten nominiert haben! Die Jurys des International Music Journalism Awards 2018 haben getagt und sich durch rund 200 deutsch-, englisch- und französischsprachige Einreichungen gearbeitet.
Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt zwar erst Anfang September, aber schon heute sind Shortlists der Kategorien „Best Journalistic Work 2018" (Text, Audio, Multimedia, U30) und „Best Music Journalist 2018" einsehbar. Unsere dringende Empfehlung ist, sich einmal durch die hier vorgestellten Links zu klicken, denn hier sind höchst lesens-, hörens- und sehenswerte Beiträge von Kolleginnen und Kollegen wie Sylvia Prahl, Liz Pelly, Valerie Lehoux, Jason Bentley oder Estelle Caswell zu finden, die zeigen, wie unverzichtbar Musikjournalismus nach wie vor sein kann!
Die Verleihung der Awards findet am Nachmittag des 21. September im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt. Save the Date!

 
 
The Reeperbahn Festival is organised by Reeperbahn Festival GbR
and Inferno Events GmbH & Co. KG.
Neuer Pferdemarkt 1, 20359 Hamburg
www.reeperbahnfestival.com

PhG Reeperbahn Festival GbR: Inferno Events GmbH & Co. KG und Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH;
Gf: Alexander Schulz / U-I-Nr.: DE247756458

PhG Inferno Events GmbH & Co. KG: Inferno Events Verwaltungs GmbH;
Gf: Alexander Schulz, Detlef Schwarte / U-I-Nr.: DE 210469759
Credit: Richard Hancock
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