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19.-22. SEPTEMBER FESTIVAL-NEWSLETTER
Reeperbahn Festival Socials
 
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Der Trubel abseits der Bühnen

Wir zeigen euch mal eben, was ihr dieses Jahr so alles neben unserem Euphorie-Line-Up auf dem Kiez erleben und bestaunen könnt. Unter anderem: Emanzipatorisches Filmgut von Weltrang, ein Festival vor dem Festival und Gigs in der gemütlichen Reeperbahn-Filiale der Haspa.

Von Vorreitern und Außenseitern

Durch die Augen, in den Sinn – unser diesjähriges Filmprogramm legt den Fokus auf kulturelle Outlaws und ihre Geschichten. Frauen mit politischem Bewusstsein, das sich nicht in der #metoo-Debatte erschöpft, aber auch nachdenkliche Türsteher und sapiosexuelle Songwriter kommen zu Wort. Gezeigt werden insgesamt 10 Filme, darunter acht Premieren und zwei Sondervorstellungen mit Cast & Crew. 
In der Deutschlandpremiere von „Here To Be Heard – The Story Of The Slits“ geht es um Girls, die sich ihren Platz im Musikgeschäft hart erkämpften, ohne je wirklich dazu gehört zu haben. Der Film erzählt anhand von Archivaufnahmen, unveröffentlichten Videos und Interviews die Geschichte einer der einflussreichsten Londoner Punk-Bands. Dafür kommen neben der Band selbst auch zahlreiche Granden der britischen Punk-Geschichte zu Wort. Im Nachgang laden wir mit Gast Tessa Pollitt, Bassgitarristin der Band, zum Publikumsgespräch ein.
Abgründe, mit denen Henning jeden Tag in seinem Beruf konfrontiert wird. Der Protagonist von „Türen" arbeitet als Türsteher auf St. Pauli und hat jeden Tag mit gescheiterten Saufköpfen und ausgestoßenen Stresssuchern zutun. Weit entfernt vom Klischeebild des knallroten Muckibuden-Gorillas, zeigt der Film einen nachdenklichen jungen Mann, der sich in einer eskalierenden Gesellschaft klar der Deeskalation verschrieben hat und reflektiert an einen zu selten geachteten Knochenjob herangeht.
Gesellschaftlich engagiert und zumindest in mancher Hinsicht ein „Bad Girl“ war und ist auch die feministische Ikone Joan Jett, Frontfrau von The Runaways und Joan Jett & The Blackhearts. Doch wie kam es dazu, dass die Patin des britischen Punk neben ihren Hits zu einer der führenden Figuren im Kampf um die Gleichberechtigung von Mann und Frau wurde? „Bad Reputation“ (Foto) gibt Aufschluss über einen äußerst zeitgemäßen und mutigen Werdegang.
Eine ganz andere aber nicht minder bewegende Story bekommt ihr in „Whitney“ zu sehen, der sich (Achtung, Spoiler) mit der ganz speziellen Karriere von Whitney Houston beschäftigt. Ebenso ungeschönte wie unbekannte Aufnahmen aus dem privaten und öffentlichen Leben der Sängerin gewähren tiefe Einblicke in eine Laufbahn, deren Höhepunkte mindestens so extrem waren, wie ihre Abgründe.
In „Play Your Gender" sucht die Produzentin und Musikerin Kinnie Star nach den Gründen für die eklatante Kluft zwischen den Talenten weiblicher Musikproduzent*innen und ihrer mangelnden medialen Anerkennung – ob bei Preisen wie dem Grammy oder im Diskurs einer ganzen Branche. Neben Melissa auf der Maur von den Smashing Pumpkins geben auch Tank Girl Patty Schemel und Songwriterin Chantal Kreviazuk ungewöhnlich tiefe Einblicke in eine Industrie, die in puncto Gleichberechtigung viel zu lange weggeschaut hat.

Außerdem bestätigt:
Shut Up And Play The PianoMatangi / Maya / M.I.A. | Desolation Center | Das schönste Mädchen der Welt3 Tage in Quiberon 

► Unser Filmprogramm findet im Abaton statt, das während der vier Festivaltage als Reeperbahn Festival Kino fungiert und bereits am Dienstag, 18. September, für Festivalbesucher  zur Deutschlandpremiere von „Here To Be Heard – The Story Of The Slits“ seine Pforten öffnet. Sämtliche Titel werden dort mehrmals täglich gezeigt, sodas ihr euch ganz flexibel euren Festival Timetable basteln könnt!

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ZEIT CAMPUS Festival

Premiere auf St. Pauli: ZEIT CAMPUS, das Studentenmagazin der ZEIT, feiert mit euch sein erstes Festival im atmosphärischen Mojo Club.
Der ebenso schummrige wie sympathische Schuppen wird ehemaligen Bands aus dem Reeperbahn Festival Line-Up und CAMPUS-Favorites den Hof machen – Special Guests inklusive. In Kooperation mit Levi's gibt es satt produzierten Disco-Punk von Fuck Art, Let's Dance!, das Hamburger Indie-Trio Trümmer und den ideenschwangeren Alternative R'n'B der Rapperin Mavi Phoenix zu sehen. Außerdem ist die Redaktion des Magazins mit von der Partie.
Wer sich die Chose am Vorabend des Reeperbahn Festivals nicht entgehen lassen will, sollte am Dienstag, 18. September um 20 Uhr im Mojo aufschlagen.

Das Beste: Als Ticketinhaber des Reeperbahn Festivals kommt ihr für umme rein! Dafür am 18. September das Reeperbahn Festival Ticket vorzeigen und vorab hier mit dem Passwort: CAMPUS_X_REEPERBAHN anmelden.

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Sturmfrei-Party in der Haspa

Zehnjähriges Jubiläum bei der Haspa: Mit der Haspa Musik Stiftung und zahlreichen Engagements betätigt sich die Hamburger Sparkasse seit 2008 als Förderer und Kooperationspartner von Vereinen und Bands, Organisationen und Orchestern.
Beim Reeperbahn Festival 2018 öffnet die Haspa-Filiale an der Meile erneut ihre Pforten und begrüßt am Festival Samstag zum Nordlichter Abend drei Gewinner des „Krach & Getöse”-Preises 2018, der von der Haspa Musik Stiftung und dem Rock City e.V. an Hamburger Künstler vergeben wird.

Hinter bebenden Fensterwänden lauscht ihr hier urbanen Beatscapes des Hamburger Rappers Leroy Menace, träumerischen Indietronica-Eskapaden von AROMA (Foto) und dem eigentümlich gefühlsbetonten Minimalismus von Jasmina Quach aka KUOKO.

 

 
 
Das Reeperbahn Festival wird organisiert von der
Reeperbahn Festival GbR, Neuer Pferdemarkt 1, 20359 Hamburg
www.reeperbahnfestival.com
PhG: Inferno Events GmbH & Co. KG und Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH,
Gf: Alexander Schulz / U-I-Nr.: DE247756458
Foto 1: Alexandre Isard | Foto 2: Sac Magique | Foto 3: Florian Schüppel
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